Informationen für Eltern

Was Sie über die Ausbildung im Kreuz wissen sollten
Für Eltern

Ihr Kind ist bei uns nicht allein

Eine Lehre in der Gastronomie hat einen Ruf: lange Tage, hoher Druck, wenig Betreuung. Wir wissen das — und haben unsere Ausbildung bewusst anders aufgebaut. Auf dieser Seite finden Sie die Antworten auf die Fragen, die uns Eltern am häufigsten stellen.

Wie ist die Ausbildung organisiert?
Drei Jahre, vier Tage im Betrieb, ein Tag Berufsfachschule, dazu überbetriebliche Kurse. Für jeden Lehrberuf führen wir einen schriftlichen Ausbildungsplan mit allen Leistungszielen — halbjährlich wird der Stand überprüft.
Wer betreut mein Kind, und wie oft wird der Stand besprochen?
Jede lernende Person hat eine feste Berufsbildnerin oder einen festen Berufsbildner. Bei uns sind das Andreas Riedel, Tanja Seiler, Monique Stampfler und Ulrike Többen. Der Ausbildungsstand wird monatlich überprüft, halbjährlich gibt es den gesetzlich vorgeschriebenen Bildungsbericht — im Gespräch, nicht per Formular auf dem Tisch.
Wie sind die Arbeitszeiten wirklich?
Ehrlich gesagt: Abende und Wochenenden gehören dazu, das ist in der Gastronomie so. Wir halten die Vorgaben des Jugendarbeitsschutzes ein, planen die Einsätze im Voraus und geben den Dienstplan frühzeitig heraus, damit sich Familie und Freizeit planen lassen.
Was gilt beim Schnuppern, wenn mein Kind noch minderjährig ist?
Geschnuppert wird von Montag bis Freitag. Ab dem dritten Tag ist ein Abendeinsatz vorgesehen — dafür brauchen wir Ihre Einwilligung; im Anmeldeformular ist ein Feld dafür vorgesehen. Wir halten uns an die Vorgaben des Jugendarbeitsschutzes: Zwischen 15 und 16 Jahren endet der Einsatz spätestens um 20.00 Uhr, ab 16 Jahren spätestens um 22.00 Uhr. Nacht- und Sonntagsarbeit gibt es beim Schnuppern nicht. Während des Einsatzes verpflegen wir Ihr Kind.
Was passiert bei schulischen Schwierigkeiten?
Wir merken es früh, weil wir monatlich hinschauen. Dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung — Stützkurs, Lernzeit im Betrieb, Gespräch mit der Berufsfachschule. Niemand fällt bei uns still durch.
Was kommt nach der Lehre?
Viele bleiben, einige gehen in die Welt hinaus, manche hängen eine Zweitausbildung an. Ein EFZ in der Gastronomie öffnet Türen — in der Schweiz und international. Unsere Ehemaligen finden Sie auf der Team-Seite.
Wie erreichen wir Sie, wenn etwas ist?
Direkt. Rufen Sie an: 062 398 03 33. Sie sprechen mit der Berufsbildnerin oder dem Berufsbildner Ihres Kindes, nicht mit einer Zentrale.
Wie wir den Stand dokumentieren

Ausbildung, die nachvollziehbar ist

Unsere Lernenden halten an jedem Arbeitstag kurz fest, was sie gelernt haben und wo sie Unterstützung brauchen. Diese Rückmeldungen gleichen wir monatlich mit dem Ausbildungsplan ab und besprechen sie mit dem Berufsbildner. So sehen wir früh, wenn ein Bereich zu kurz kommt — und können nachsteuern, bevor es im Zeugnis steht.