Koch / Köchin EFZ
Kochen ist Handwerk — und Kopfsache
In unserer Küche entstehen jeden Tag Gerichte, die es so nur bei uns gibt: Cordon Bleu am Donnerstag, Chateaubriand am Mittwoch, Seezunge am Tisch filetiert. Du bist von Anfang an mittendrin.
Dein Tag beginnt in der ruhigsten Stunde: Mise en place. Du rüstest, schneidest, setzt Fonds an — was jetzt vorbereitet ist, fehlt später nicht. Dann kommt der Mittagsservice, und du arbeitest an dem Posten, den du gerade lernst: Garde-Manger, Entremetier oder Saucier. Nach dem Service ist Pause. Eine richtige, keine hastige.
Am Nachmittag bereitest du den Abend vor. Am Donnerstag ist Cordon-Bleu-Abend — da weisst du schon am Morgen, was auf dich zukommt. Im Abendservice lernst du am meisten: Beim Anrichten zeigt sich, ob ein Teller stimmt. Zum Schluss wird die Küche geputzt und kurz besprochen, was gut lief und was nicht. Dann Feierabend.
- Rüsten, schneiden, garen — sauber und schnell
- Saucen und Fonds von Grund auf
- Fleisch, Fisch, Gemüse fachgerecht verarbeiten
- Anrichten, sodass ein Teller auch das Auge überzeugt
- Warenkunde, Bestellwesen, Kalkulation
- Hygiene und Lebensmittelsicherheit nach HACCP
- Arbeiten im Team, wenn dreissig Bestellungen gleichzeitig hängen
- Ab dem zweiten Lehrjahr: dein Wahlbereich — vegetarisch, Fleisch, Fisch oder Süssspeisen
- Freude am Handwerk — du willst etwas entstehen sehen
- Ausdauer: Der Beruf ist körperlich, du stehst den ganzen Tag
- Abende und Wochenenden gehören dazu. Das gehört zur Ehrlichkeit dazu.
- Sauberkeit, auch wenn es hektisch wird
- Teamgeist — allein funktioniert in der Küche gar nichts
Probier’s aus
Am Schnuppertag stehst du selbst am Brett. Zuschauen kannst du zu Hause. Ein, drei oder fünf Tage — ab dem dritten Tag bist du auch einmal am Abend dabei.
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